Dr. Josef Ender

(1915 – 1980)

Unfallchirurg 1955 bis 1979. Revolutionierende Operationsmethode „Ender-Nägel“

Dr. Josef Ender wurde am 23. Jänner 1915 in Koflach geboren. Nach seiner Promotion im Jahre 1939 arbeitete er bei Prof. Lorenz Böhler, dem Begründer der Unfallchirurgie. Er absolvierte eine weitere Ausbildung an der Universitätsklinik Innsbruck und arbeitete kurzzeitig als praktischer Arzt in Vorarlberg. 1946 folgte Dr. Ender einer Einladung Prof. Böhlers nach Wien. 1955 wurde Dr. Ender zum Leiter der Unfallabteilung des Landeskrankenhauses Steyr bestellt. Er beschäftigte sich besonders mit den Frakturen am körpernahen Oberschenkelende und entwickelte eine revolutionierende Operationsmethode, indem er den Bruch mittels der von der Fachwelt nach ihm benannten „Endernägel“ stabilisierte. Diese Operationsmethode fand weltweit Anerkennung. In Würdigung seiner Verdienste um die Unfallchirurgie wurde ihm die „Lorenz-Böhler-Medaille“ verliehen, 1979 folgten seine Ernennung zum Wirklichen Hofrat und die Verleihung der „Ehrenmedaille für Verdienste um die Republik Österreich“. Hofrat Prim. Dr. Josef Ender wurde am 30. Juni 1979 in den dauernden Ruhestand versetzt und starb am 24. Oktober 1980.

Nördlich der Musil-Straße liegende Aufschließungsstraße im Bereich Sandmayr-Christkindl.
Beschluss: Oktober 1995

Quelle: Straßenverzeichnis Steyr, http://www.ris.at/homes/magsteyr/strassen/E.htm (Juni 2011)

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