Moriz Crammer

(1823 – 1879)

Bürgermeister von 1873 bis 1879. Initiator der Eisenfachschule, diese war ab 1878 im Wehrgraben

  • Geboren 1823
  • Verstorben am 29. Mai 1879
  • Quelle: Manfred Brandl, Neue Geschichte von Steyr, S. 169

Bei der Wahl am 29. August 1873 ging Vizebürgermeister und Hotelbesitzer von Stadtplatz 29, Moriz Crammer, als Bürgermeister hervor. 1876 gaben ihm 19 von 21 Gemeinderäten bei der Wiederwahl ihre Stimme. Crammer starb am 29. Mai 1879.

  • Quelle: Alpenbote, 5. Juni 1879

„Das Leichenbegängnis des Bürgermeisters Moriz Crammer“:

Wenn eine außerordentliche Teilnahme aller Kreise der Bevölkerung an einem Leichenbegängnisse als Maßstab der Achtung und Liebe angenommen werden kann, die dem Verblichenen während seines Lebens gezollt wurde, so war das am Samstag, den 31. Mai, in Steyr Vormittags 10 Uhr abgehaltene Leichenbegängnis unseres allverehrten und leider allzufrüh dahin geschiedenen Bürgermeisters Moriz Crammer, wohl der lebendigste Beweis für die Worte, die wir demselben in unserem letzten Nachrufe widmeten, als wir sagten, dass es ihm vermöge seiner ausgezeichneten Eigenschaften gegönnt gewesen sei, sich „in seiner Stellung die allgemeine Achtung und Anerkennung zu erwerben, die ihm gewiss über das Grab hinaus gewahrt wird.“

Moriz Crammer lebte von 1823 bis 1879 und war von 1873 bis 1879 Bürgermeister von der Stadt Steyr. Er war der Initiator der Eisenfachschule (HTL) im Jesuitenkloster, die ab 1878 im Wehrgraben eröffnet wurde. Sein Enkel war Hofrat Herbert Jandaurek (Am 25. Jänner 1964 ist der Vorsitzende des Oberösterreichischen Musealvereines, Hofrat i. R. Ing. Herbert Jandaurek, an einem Herzleidenerlegen, das ihm schon seit einiger Zeit zu schaffen machte. Herbert Jandaurek wurde am 30. Juni 1892 in Steyr geboren, wo sein Vater Rechnungsbeamterbeim Magistrat war. Jandaurek studierte 1911—1914 in Wien und Graz Geodäsie, ab 1915 stand er mit dem Inf.-Reg. 59 in Rußland, am Karst und in Südtirol. 1919 schloß er seine Studien ab und trat als Vermessungsbeamter in den Dienst der Oö. Landesregierung. Kurz darauf schloß er mit Eleonore Stanek eine glückliche Ehe, der zwei Söhne und eine Tochter entsprossen. Er stieg zur Leitung der Vermessungsabteilung auf, deren Aufbau er durchführte, war nach 1945 im Wiederaufbauamt tätig und war seit 1950 Leiter der Baudienstzentralabteilung der Landesbaudirektion und Betreuer der wissenschaftlichen Aufgaben seines Amtes. In dieser Zeit ergab sich eine lebhafte Zusammenarbeit mit dem damaligen zuständigen Referenten der Landesregierung, Landeshauptmannstellvertreter Felix Kern, mit dem Jandaurek ein reges Interesse für alle einschlägigen wissenschaftlichen Belange verband.).

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  • Quelle: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines (109. Band)
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