Anton Bruckner

(1824 – 1896)

Bedeutender österreichischer Komponist. Häufig in Steyr

Josef Anton Bruckner (* 4. September 1824 in Ansfelden, Oberösterreich; † 11. Oktober 1896 in Wien) war ein österreichischer Komponist der Romantik sowie Organist und Musikpädagoge. Erst spät im Leben von den Zeitgenossen als Komponist gewürdigt, gehörte er doch zu den wichtigsten und innovativsten Tonschöpfern seiner Zeit und hat durch seine Werke bis weit ins 20. Jahrhundert hinein großen Einfluss auf die Musikgeschichte ausgeübt. Seine bedeutendsten und wohl auch bekanntesten Kompositionen sind seine groß angelegten Sinfonien. Auch die Kirchenmusik hat er um wichtige Werke − unter anderen drei große Messen und ein Te Deum − bereichert. Als Organist wurde er vor allem für seine Improvisationen bewundert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Bruckner

1868 - Anton Bruckner  (2)

  • Steyr und Bruckner:

Quelle: http://www.antonbruckner.at/Brucknerorte.php?Ort=94

Bezug zu Anton Bruckner:
Neben Linz und St. Florian war die Stadt Steyr oberösterreichweit das Zentrum besonderer Musikpflege und –tradition.
Hier gab es eine Gesellschaft der Musikfreunde, den Männerchor Kränzchen, die Steyrer Liedertafel und einen ausgezeichneten Kirchenchor, unter der Leitung des Brucknerfreundes Franz Xaver Bayer.
Steyr war Entstehungsort der Achten und Neunten Symphonie.
Bruckner fühlte sich in Steyr so wohl, dass er in Erwägung zog, sich hier begraben zu lassen, sollte dies in St. Florian nicht möglich sein. Die 1772 erbaute Chrismann-Orgel wurde oftmals von Bruckner gespielt. Karoline Eberstaller, welche als Kind im Alter von 7, 11, 13 Jahren mit Franz Schubert (1819, 1823 1825) vierhändig gespielt hatte, war für Bruckner ein kostbarer Kontakt zur musikalischen Tradition. Karoline Eberstaller verstarb erst 1902.
Der Friseur und Mundartdichter Sepp Stöger sammelte Bruckners Haare in der Hoffnung auf spätere Wertsteigerung.

Bruckner-Gedenkstätten in Steyr:
Brucknerdenkmal vor der Stadtpfarrkirche (Brucknerplatz)
Bruckner-Stiege
Gedenktafel am Pfarrhof
Gedenkstein in der Enge

Haare von Anton Bruckner, die Friseur Sepp Stöger in einem Erinnerungsbild aufbewahrte. Auf der Rückseite befindet sich folgender Text:

„Ich bestätige mit Ehrenwort und Unterschrift, dass ich diese im Bilde befindlichen Haare von dem ehrwürdigen Haupte des verewigten Meisters der Tonkunst Dr. Anton Bruckner geschnitten habe.“  Josef Stöger, Friseur     Steyr, am 10.3.1937

Diashow:  

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Orchesterwerke

  • Ouvertüre g-Moll (WAB 98), 1863
  • Sinfonie f-Moll (WAB 99), 1863
  • 1. Sinfonie c-Moll (WAB 101), 1866 (Linzer Fassung), 1890/91 (Wiener Fassung)
  • Sinfonie B-Dur, 1869; nur Skizzen des 1. Satzes vorhanden
  • Sinfonie d-Moll (WAB 100), 1869 (sog. Nullte [Annullierte])
  • 2. Sinfonie c-Moll (WAB 102), 1872, 1877
  • 3. Sinfonie d-Moll (WAB 103), 1873, 1877, 1889
  • 4. Sinfonie Es-Dur (Die Romantische, WAB 104), 1874, 1878, 1880 (neues Finale), 1889
  • 5. Sinfonie B-Dur (WAB 105), 1878
  • 6. Sinfonie A-Dur (WAB 106), 1881
  • 7. Sinfonie E-Dur (WAB 107), 1883
  • 8. Sinfonie c-Moll (WAB 108), 1887, 1890
  • 9. Sinfonie d-Moll (unvollendet; die im Entstehen begriffene Autograph-Partitur des 4. Satzes von 1895/96 ist nicht zu Ende instrumentiert und in Teilen verschollen, WAB 109), 1887–1896

Vokalmusik

Geistlich:

  • Messe C-Dur (Windhaager Messe) für Alt, zwei Hörner und Orgel (WAB 25), 1842
  • Messe d-Moll = Messe Nr. 1 (WAB 26), 1864
  • Messe e-Moll für achtstimmigen Chor und Bläser = Messe Nr. 2 (WAB 27), 1866
  • Messe f-Moll = Messe Nr. 3 (WAB 28), 1868
  • Missa solemnis B-Dur (WAB 29), 1854
  • Requiem d-Moll (WAB 39), 1848/49
  • Messe (ohne Kyrie und Gloria) für den Gründonnerstag
  • Psalm 114, 1852
  • Psalm 146, 1858
  • Psalm 112, 1863
  • Psalm 150 (WAB 38), 1892
  • Te Deum (WAB 45), 1881, 1884
  • Magnificat (WAB 24), 1852
  • 4 Graduale (1869):
    • Christus factus est
    • Locus iste
    • Os justi meditabitur sapientiam
    • Virga Jesse floruit
  • zahlreiche Motetten, darunter:
    • Ave Maria
    • Ecce sacerdos magnus
    • Tota pulchra es Maria
    • Vexilla regis prodeunt

Weltlich:

  • Germanenzug für Männerchor und Bläser (WAB 70), 1864
  • Helgoland für Männerchor und Orchester (WAB 71), 1893
  • weitere (vorrangig Männer-) Chorstücke sowie einige Klavierlieder

Kammermusik:

  •  Streichquartett c-Moll (WAB 111), 1862
  • Rondo c-Moll für Streichquartett, 1862
  • Abendklänge für Violine und Klavier (WAB 110), 1866
  • Streichquintett F-Dur (WAB 112), 1879
  • Intermezzo d-Moll für Streichquintett (WAB 113), 1879
Advertisements

Über redtenbacher

Redtenbacher Fan
Dieser Beitrag wurde unter Künstler, Musiker veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s