Josef Peteler

 Josef.Peteler.Porträt (1860 – 1933)

Glockengießerei von 1861 bis 1908

Geschäft und Betrieb in der Johannesgasse

Glockengießereien in Steyr:

  • Quelle: Brandl, Manfred: Neue Geschichte von Steyr. Steyr: Ennsthaler 1980

Im vorigen und zu Anfang dieses Jahrhunderts wurden in Steyr noch Glocken gegossen. Staffelmayr und Staffelmayr sel. Witwe betrieben dieses Gewerbe in den Häusern Ennsdorf Nr. 328 und 329 (= Johannesgasse 1 und 3). 1861 verkaufte die Witwe Juliana Staffelmayr die Liegenschaft an den in der Folge hochgeachteten Bürger Johann Michael Peteler (27.9.1817 Zimmetshausen bei Augsburg – 10.9.1886). In Annoncen gab er 1860 als Gründungsjahr der Firma an. J. M. Peteler war auch „Metallgießer sowie Feuerspritzen- und Metallwarenfabrikant und Unternehmer zur Legung von Röhren zur Leitung von Luft, Wasser und anderen Flüssigkeiten“. 1901 ging das Gasthaus Zu den drei Alliierten, Stadtplatz 38, durch exekutive Versteigerung an Josef Peteler um 70.005 K über. Das wohl letzte Glockengeläute verfertigte die Firma 1908 für die Pfarrkirche in Bad Hall. Als Glockengießer schaffte er für die Firma Peter Schoßböck. Im Jänner 1919 übernahm Hans Peteler (28.3.1892-10.9.1931) das väterliche Geschäft. Im Jänner 1925 wurde über das Großkaufhaus J. M. Peteler der Konkurs eröffnet. (Quelle: Brandl, S. 79)

Aus der ehemaligen Glockengießerei J. M. Peteler in Steyr erhielten wir (Musealverein Linz)  durch Vermittlung von Kanonikus Florian Oberchristl als Spende von Frl. Dora Peteler Maßstäbe, „Glockenrippen“ (das sind Zeichnungen der Längsdurchschnitte von Glocken), Stimmpfeifen, Werkzeuge, Zeichungen von Glockengußformen und Schmelzöfen, Übersichtstafeln usw.; es handelt sich um das Rüstzeug zur schwierigen Berechnung der „Vorricht“, Tonhöhe, Gewicht, Größe, Form usw. der Glocken.  (Quelle: Jahrbuch des oö. Musealvereines 1935)

In der 14. ordentlichen Generalversammlung der bürgerlichen Aktienbrauerei in Steyr wird dem Verwaltungsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr von 1. Oktober bis 30. September das Absolutorium erteilt. Der Bierablauf belief sich auf 18.485 Hektoliter und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1000 Hektoliter gehoben. In den Aufsichtsrat werden wieder gewählt: Adolf Gründler, Jakob Kautsch, Josef Peteler, Karl Scholz und Josef  Tureck. (Quelle: Amtsblatt der Stadt Steyr, Jänner 2007)

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Das Porträt von Josef Peteler und Auszüge aus dem Ahnenpass stammen von  Alois Pfaffhuber.  Die Familie Peteler war auch mit der Familie Jäger von Waldau verwandt, wie aus beiliegendem Auszug des Ahnenpasses meiner Frau, Tochter der Irmtraud Margarete Flenkenthaller  zu ersehen ist.

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