Theresia Trippolt

(1912 – 2000)

Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Hilfe für Zwangsarbeiter

  • Quelle: Otto Treml, antifaschistischer Widerstand im Bezirk Steyr. 2008

 Theresia Trippolt, geboren 1912, war langjährige Funktionärin in der KPÖ Sierning und Obfrau des Bundes demokratischer Frauen in Sierning. Sie besuchte nach Absolvierung der Pflichtschule die Handelsschule in Steyr und war anschließend als Angestellte bei Steyr-Daimler-Puch beschäftigt.

 Während des 2. Weltkrieges war sie als Sekretärin im Zweigwerk Letten tätig und kam dort mit der kommunistischen Widerstandsbewegung, die unter der Leitung von Johann Breirather, Josef Zachl und Willi Petrak stand, in Verbindung.

Als Frau war sie mit der Betreuung der Zwangsarbeiterinnen im Werk und in der Ortschaft Letten-Neuzeug eingesetzt. Theresia Trippolt, gemeinsam mit Josefa Breirather, Ziehmutter von Sidonie Adlersburg, sammelte Geld und versorgte die Zwangsarbeiterinnen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Informationen. Nach der Befreiung im Mai 1945 zählte sie zu den engagierten Friedensaktivistinnen und blieb bis ins hohe Alter ihrer Idee treu, für alle Menschen eine gerechte, friedliche und sorgenfreie Welt mitzugestalten.

Ihr Engagement brachte ihr eine Reihe von Auszeichnungen.

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