Anton Stern

(1827 – 1924)

Maler, Restaurator und Lehrer

Ein heimischer Künstler: Anton Stern

  • Quelle: Alpenbote 27.7.1899 und Alpenbote vom 5.3.1907
  • Geboren am 31.3.1827 in Steyr
  • Gestorben am 24.1.1924 in Steyr

Anton Stern war in allen Bereichen tätig. Er malte Landschaften, Stillleben, Figuren; besonders meisterhaft beherrschte er den Faltenwurf und das Malen der Haare.

Anton Stern war auch ein Meister des Konservierens.

Werke:

  • St. Ulrich – Gemälde in der Kirche
  • Waldkapelle am Damberg mit dem Altarblatt „Hl. Laurentius“
  • Stadtpfarrkirche Steyr „Hl. Aegidius und Hl. Colomanus“
  • Stadtpfarrkirche – Hintergrund des Hl. Grabes
  • Stiftskirche in Seitenstetten: 4 Evangelisten im Kirchenchor
  • Stiftskirche Seitenstetten: Kolossalgemälde „Hl. Benedikt predigend“ und Hl. Benedikt bauend
  • 8 Gemälde in der Stiftskirche Seitenstetten
  • Winterspeisesaal Seitenstetten: Landschaftsgemälde (Recksitztal an der Url)
  • Restaurierung der Fresken und Altarblätter im Stift Kremsmünster

Bildershow:  

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Anton Stern:

  • Quelle: Dehio NÖ südl. der Donau, bearb. P. Aichinger-Rosenberger, 1–2, 2003

Stern ist der Sohn eines Hausbesitzers und Posamenteriearbeiters. Nach Besuch der Normalschule begann Stern eine Lehre als Zimmermaler, wechselte aber bald in eine Färberei, wo er als Formenstecher arbeitete. Angeregt durch kunsthist. Bücher, nahm Stern ersten Kunstunterricht bei G. Pezolt  in Salzburg und reiste Anfang der 1850er Jahre zu Studienzwecken nach Venedig und Florenz.

Nach seiner Rückkehr richtete er sich ein Atelier in Garsten ein und schuf für die dortige Pfarrkirche den Kreuzweg.

1857 hielt er sich für Studien in München auf, wo er u. a. bei M. v. Schwind und Schönlaub Unterricht nahm.

Besondere Bedeutung erlangte Stern durch sein Wirken in Seitenstetten:

  • 1858–74 als Zeichenlehrer am dortigen Gymnasium tätig,
  • war er wesentl. an den tw. historist. Veränderungen der Stifts- und Pfarrkirche von Seitenstetten beteiligt.
  • So wurden etwa 1862 die von Konrad Sandböck und Stern entwickelten Pläne für die Fertigstellung der Kirchenfassade verwirklicht und
  • die Wände des Presbyteriums und des Hochschiffes mit großen – von Stern geschaffenen – Leinwandbildern ausgestattet.

1874 kehrte er nach OÖ zurück, restaurierte bis 1876 Deckengemälde der Stiftskirche in Kremsmünster und übersiedelte danach in den Raum um Steyr, wo er noch weiter künstlerisch tätig war.

Stift Seitenstetten:

Auch die Wirtschaft florierte unter diesem Abt, woran freilich der tüchtige Schaffner P. Placidus Bachinger den Hauptverdienst hatte. Er kaufte den Sasser- und Kahlenbergerwald am Sonntagberg und den Hinterholz- und Burgschachenwald bei St. Georgen in der Klaus. Dass auch für die Stiftskirche gut gesorgt wurde, war bei der Frömmigkeit dieses Abtes selbstverständlich. Bereits sein Vorgänger hatte durch den Maler Anton Stern große Bilder mit Szenen aus dem Leben des hl. Benedikt für das Langhaus der Stiftskirche malen, die Kirchenfassade ausbauen und dem Turm den heutigen Helm aufsetzen lassen. Abt Dominik Hönigl ließ von Anton Stern auch Bilder für das Presbyterium malen und 1875 von Josef Unterberger eine neue Orgel bauen. 1884 ließ er die Kirche reinigen und rot und weiß färben.

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