Josef Diethör

(1919 – 2006)

 Bildhauer des „Flößers“ in Steyr

  • Geboren am 30.4.1919 in Suben
  • Verstorben am 19.10.2006 in Bad Hall

Josef Diethör, Professor, Pfarrkirchen bei Bad Hall

  • Quelle: Reinhard Niederkrottenthaller: Kulturgüter und Gedenkstätten in Adlwang. 2011

Der 1919 in Suben geborene Künstler wurde durch seine Arbeiten nicht nur in Österreich, sondern auch im Ausland hoch geschätzt. Im Jahre 1961 kam Diethör nach Pfarrkirchen bei Bad Hall und errichtete in der Ortschaft Möderndorf sein Atelier. Nach einem schaffensreichen Leben verstarb er im Oktober 2006.

In seinen frühen Jahren arbeitete er als Industriearbeiter in Linz und Steyr. Später wurde er an der Linzer Kunstschule ausgebildet. Erst nach der Heimkehr aus der jugoslawischen Kriegsgefangenschaft widmete er sich dem Kunststudium. Von 1947 – 1953 nahm er Zeichen- und Malunterricht, 1954 trat er in die Kunstschule der Stadt Linz ein und besuchte die Meisterklasse bei Professor Walter Ritter.

Link zur Seite des Dorotheums (2016): Verkauf von Werken von J. Diethör

Auszeichnungen:

  • 1961: Theodor-Körner-Kunstförderungspreis
  • 1981: Verleihung des Titels „Professor“

Werke:

  • Sein erster Brunnen, der Pelikanbrunnen, steht in Linz – Bindermichel.
  • Sein größter Brunnen steht in Stadl-Paura, der „Schifferbrunnen“ hat einen 2,40 m großen Schiffer und vier große Reliefs aus Bronze
  • Sein Spezialgebiet waren Porträtbüsten
  • Ausstellungen machte er in Athen, Monte Carlo, München, Wien
  • Bad Hall, evangelische Kirche: „Kreuzigungsgruppe“
  • Bad Hall, Steyrerstraße: Hl. Johannes – Skulptur
  • Bad Hall, Trinkhalle: „Seepferdchenbrunnen“ im Innenhof
  • Bad Hall, Eduard Bach-Straße: Grillparzer-Relief
  • Steyr, 1980: Flößerstatue am Flussufer der Enns
  • Waldneukirchen: Nikolausbrunnen
  • Adlwang: Dorfbrunnen „Eustachius“ (1975), „Engelroder-Brunnen“ auf der Festwiese, „Dianabrunnen“ beim Hochbehälter Emsenhub.

Das Grab von Professor Diethör befindet sich im Friedhof Pfarrkirchen bei Bad Hall; es ist ein Wandgrab in der Nähe der Haager-Fein-Kapelle. Die Gestaltung mit der „christlichen Mandala“ und den 2 Engeln als Lichtträger erfolgte durch Diethör selbst. Es ist das Familiengrab der Diethörs; vermutlich wurde es nach dem Tod von Tamara 1985 gestaltet.

K1024_Josef Diethör Neues Rathaus Linz Tür

Josef Diethör (rechts unten ist der Name zu sehen): Neues Rathaus, Linz-Urfahr. Bronzerelief der Tür

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2 Antworten zu Josef Diethör

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