Maria Schedlberger-Durnwalder

Porträt

(1902 – 1983)

Schriftstellerin

  • Geboren am 5.April 1902 in Kufstein, Tirol
  • Gestorben am 11. September 1983 in Steyr

Maria Schedlberger – Durnwalder 70 Jahre:

  • Quelle: Steyrer Zeitung 30.3.1972

Eine im Stillen wirkende Steyrer Schriftstellerin, Maria Schedlberger-Durnwalder, feiert am 5. April 1972 ihren 70. Geburtstag.

Sie wurde 1902 in Kufstein in Tirol geboren und kam mit zwei Jahren mit ihren Eltern nach Bozen. 1919 wurde sie auf Grund ihres deutschen Namens aus Südtirol ausgesiedelt. Sie heiratete 1926 einen Steyrer, dessen Heimatstadt sich das junge Ehepaar als neuen Wohnsitz erkor. In dieser Zeit erfolgten die ersten Veröffentlichungen der jungen Dichterin.

Die Prosaarbeiten:

  •  „Burgzauber“
  •  „Untergang“
  • „Brunhilde“
  • „Epos“
  • Romane:  „Dreifelsenklause“ (1945) und „Leni“

Die „Dreifelsenklause“ wurde gleich nach dem Krieg in einem großen Ostberliner Verlag für die Ostzone verlegt.

„Leni“ wurde in Zeitschriften und Zeitungen abgedruckt.

Dann folgten drei Volksstücke und nach langen Vorarbeiten ein Roman über Josef Werndl.

  • Vier Bücher sind bisher (bis 1972) von Maria Schedlberger-Durnwalder erschienen. Sie enthalten die Erzählung „Heimat – verloren – wiedergefunden“ und die Essays „Kleine Kreise“, „Beseeltes Blühen“, „Blumengedichte mit Aquarellen“ und „Septemberliebe“.
  • Zusammengestellt hat die Dichterin außerdem den Roman „Sonne über Südtirol“ (Kindheitserinnerungen erster Teil), den Erzählerband „Schlernbraut“ und „Heiter – wolkig“, heitere Verse über Mensch und Tier.

Tod von Maria Schedlberger-Durnwalder 1983:

  • Quelle: Steyrer Zeitung 15.9.1983

Die bekannte Steyrer Autorin Mari Schedlberger-Durnwalder ist am 11. September 1983 im Alter von 81 Jahren gestorben.

In Tirol gebürtig, kam sie schon 1934 nach Steyr und hat hier ihre eigentliche Heimat gefunden, obwohl in vielen ihrer Erzählungen die Bergwelt Tirols, besonders Südtirols, eine große Rolle spielte. Ihre besondere Vorliebe galt feinsinnigen Natur- und Lebensbetrachtungen, die in Zeitungen, Zeitschriften und Kalendern veröffentlicht wurden und zu einem kleinen Teil auch in den Büchern „Kleine Kreise“ und „Beseeltes Blühen“ zusammengefasst wurden. Nach dem Roman „Die Dreifelsenklause“ hat  sie auch einen Werndl-Roman veröffentlicht. Obwohl sie als Schriftstellerin zu Lebzeiten keine offizielle Würdigung erfahren hat, besaß sie einen treuen Kreis von Lesern, die den stimmungsvollen Inhalt ihrer Lyrik und ihrer Prosa zu schätzen wussten.

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