Franz Wickhoff sen.

1885-11-20gest. Franz Wickhoff sen(0a)

( 1827 – 1885)

Eisenhändler und Abgeordneter zum Landtag und Reichsrat

 

  • Geboren am 17. Juni 1827
  • Gestorben am 20.November 1885

 

Franz Wickhoff sen. war Eisenhändler am Stadtplatz 25, Gemeinderat, Landtags- und Reichsratabgeordneter.

 

Aus: Alpenbote 22.11.1885

Franz Wickhoff war der erstgeborene Sohn des Herrn F.X. Wickhoff, Inhabers der Eisenhandlungsfirma F. Brandegsky in Steyr und dessen Gattin Barbara, Tochter des Eisenhändlers Franz Schönthan von Pernwald sen. Wickhoff wurde am 17. Juni 1827 geboren, verlor als Knabe seine Mutter und wurde 1837 als Convictor an das Gymnasium Kremsmünster geschickt, wo er fünf Jahre mit Erfolg studierte. 1843 kam er als Volontär in die Großhandlung von Wilhelm & Comp. in Wien und 1847 zur Erlernung der italienischen Sprache in ein Handlungshaus in Mailand. 1848 wurde er zurückberufen und war seidem in Steyr tätig. Ende 1852 heiratete er Rosine Zayer, Tochter eines Oberfactorie-Beamten in Steyr. 1859 übernahm er nach dem Ableben seines Vaters das Eisenhandlungsgeschäft, das er bis 1876 führte.  1861 wurde er Gemeinderat in Steyr. 1867 wurde Wickhoff in den oberösterreichischen Landtag und noch im selben Jahr in den Reichsrat gewählt. Diesen Körperschaften gehörte er bis zum Tode an.

Er hatte eine besondere Begabung und war

  • Obmann des Finanzausschusses und
  • im Abgeordnetenhaus Mitglied des volkswirtschaftlichen und Steuerreform-Ausschusses.
  • Zusammen mit seinem  Schwager R.v.Aichinger war er am Zustandekommen der Rudolfsbahn beteiligt.

Aus:  Alpenbote 22.11.1885

Tod von Franz Wickhoff

Ein Trauerfall erschüttert die Stadt: Franz Wickhoff ist gestorben. Er wird am Wiener Zentralfriedhof, am Sonntag den 22.11. um 2 Uhr Nachmittags bestattet. Von Steyr fährt eine Deputation des Gemeinderates, Bürgermeister Georg Pointner, eine Vertretung des Fortschrittsvereins und persönliche Freunde nach Wien.

aus: Alpenbote: 20.11.1885

Die Deputation aus Steyr brachte eine Blumenspende nach Wien: „Ihrem Ehrenbürger und Abgeordneten“; Blumen spendeten auch die Redaktion des „Alpenboten“ mit der Widmung „Dem treuen Kämpfer für Freiheit und Fortschritt“. Die Gemeindebeamten und die israelitische Cultusgemeinde Steyr legten Kränze am Grab nieder. Die Gemeinde Bad Hall, der Verwaltungsrat der Kronprinz-Rudolfbahn legten Kränze nieder.

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