Prof. Josef Priemetshofer

2005-02 - Priemetshofer(3)

(1930 – 2010)

Metallplastiker, Künstler u. Restaurator

Kulturberater und Kunstsachverständiger

Konsulent der o.ö. Landesregierung für Denkmalpflege

  • Geboren am 1930 in Mönchdorf
  • Gestorben am 6.1.2010 in Steyr

Am Beginn der künstlerischen Karriere Josef Priemetshofers standen seine Schuljahre in der Kunstgewerbeschule der Bundesgewerbeschule Steyr, wo er von Prof. Hans Gerstmayr die Technik des Stahlschnitts und der Plastik erlernte und von Prof. Karl A. Krepcik in der Technik der Malerei unterrichtet wurde.

„Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule an der BGS (jetzt HTL Steyr) studierte Josef Priemetshofer die Fächer Malerei, Plastik und Restaurierung“.1)   (Anm.: Seine Studien führten ihn nach München, Wien und Graz.)

„Von 1973 bis 1983 lehrte Prof. Priemetshofer an der Kunsthochschule in Linz und wirkte auch als Metallplastiker für einen großen Stahlkonzern (Anm.: VÖEST).

Er beschäftigte sich mit der Erforschung, Restaurierung und Neugestaltung von

Kleindenkmälern und war auch als Kulturberater mehrer Gemeinden in Oberösterreich tätig.“ 1)

Nach seinen Studienjahren wählte Josef Priemetshofer Steyr als ständigen Wohnsitz und hatte auch sein Atelier in der Feldstraße im Ortsteil Stein.

Beispiele für die Arbeiten des Künstlers:

  • „1979 übernahm er die künstlerische Ausgestaltung der Steyrer Pfarrkirche am Tabor und schuf dazu die Entwürfe für den Tabernakel, für die Weihwasserbecken, weiters für das „Ewige Licht“ und das Taufbecken,  für einen Osterleuchter und für ein Vortragekreuz.“  2)
  • Als Beleg für Priemetshofers künstlerisches Wirken findet sich auch ein Bericht zur Kirche „Bruder Klaus in Roith b. Ebensee: „Die Bildhauerarbeiten (Altar, Tabernakel, Leuchter, Weihwasserbecken, Prozessionskreuz, Türgriffe, Opferstock, Kelch) stammen vom Plastiker Josef Priemetshofer, Steyr“ 3)
  • Auch in nächster Nähe zu seinem Wohnsitz in Stein/Steyr errichtete der Künstler an der Feldstraße einen Bildstock. 4)
  • Als Zeugnisse für die profanen Werke des Künstlers sind in Steyr das „Schwert des Geistes“ (ursprünglich bei der Hauptschule Tabor, nun bei der Stadthalle Tabor aufgestellt),  am Marktgemeindeamt Garsten das Gussrelief „1000 Jahre Garsten“ sowie auch das mächtige Gittertor zum Schloss von Sierning zu finden.

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Charakteristisch für Prof. Priemetshofers  Werke ist die Klarheit der Form bzw. der Linienführung, sowohl in der Malerei wie auch in der Plastik.

1978 wurde Josef Priemetshofer zum Konsulenten der oö. Landesregierung für Denkmalpflege ernannt und führte seit 1981 den Berufstitel „Professor“.

Prof. Josef Priemetshofer verstarb am  6.1.2010 und wurde auf dem Friedhof von Gleink bestattet.

1) Quelle: Buch „Land der Hämmer“ (Vorderwinkler) – sinngemäß auszugsweise

2) Informationsblatt der Pfarre Tabor, Februar-März 2010 – auszugsweise

3) siehe Link: http://www.dioezese-linz.at/redsys/index.php?action_new=read&Article_ID=40780&page_new=406104

4) Siehe: Dr. Locicnik in: „Kulturszene“   OÖ. Nachrichten  v. 6.10.2008.

(Zusammengestellt von Heinz Kern Jänner 2014)

 

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