Albert Weinschenk

 

Weinschenk portraetKapellmeister, Soloflötist, Leiter der Musikfreunde Steyr

und Musikschule Steyr

(1890 – 1976)

  • Geboren am 9. Dezember 1890 in Wien
  • Gestorben am 26. April 1976 in Steyr

Albert Weinschenk kam 1930 nach Steyr und war hier Leiter der Musikschule und des Musikvereines Steyr. 1935 erhielt er den Ehrentitel „Professor“ verliehen. Nach dem 2. Weltkrieg war er Dirigent der Stadtkapelle Steyr, Mitbegründer und Obmann des OÖ. Blasmusikverbandes.

Aus den biografischen Daten von Regiowiki:

Albert Weinschenk studierte an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst (Flöte), wo er 1910 auch ein „Prämium“ erhielt. Von 1913 bis zum Zweiten Weltkrieg war er Soloflötist des Wiener Tonkünstler-Orchesters. Er wirkte bei diversen Orchestern mit, unter anderem beim Kurorchester Baden, wie ein Zeitungsbericht erzählt.

 

1914 Juni 3 Badener Zeitung Kurkonzerte floetist weinschenk

1914 Badener Zeitung vom 3.6.1914: Soloflötist Albert Weinschenk (Quelle: anno.onb.ac.at)

1920 bis 1930 in Znaim:

1920 Znaimer Tagblatt April 23 Weinschenk neu

1920 Znaimer Tagblatt vom 23.4.1920:  „Musikdirektor Albert Weinschenk ist gestern in Znaim eingetroffen“ (Quelle: anno.onb.ac.at)

1920 April 28 Znaimer Tagblatt Konzert weinschenk

1920 Znaimer Tagblatt vom 28.4.1920: Bericht über das Symphoniekonzert des Znaimer Musikerbundes mit den „zwei erstklassigen Wiener Künstlern Karl Berla und Albert Weinschenk“  (Quelle: anno.onb.ac.at)

 

Auch in dem 1918 von Arnold Schönberg gegründeten Verein für musikalische Privataufführungen spielte Weinschenk als Solist.Von 1921 bis 1930 wirkte er in Znaim, wo er den Znaimer Musikverein sowie den Chor der Hl. Kreuz-Kirche leitete.

1930 kam Weinschenk nach Steyr, wo er die dortige Musikschule bis zu seiner Pensionierung leitete. Daneben war er von 1930 bzw. 1931 bis 1939 und von 1948 bis 1962 musikalischer Leiter der Gesellschaft der Musikfreunde Steyr und von 1932 bis 1943 sowie von 1948 bis 1961 Dirigent der Stadtkapelle Steyr.

 

1930 Reichspost Dez 19. Konzert Albert Weinschenk neu

1930 Reichspost vom 19.12.1930: Bericht über das Nachmittagskonzert in Steyr mit Musikdirektor Albert Weinschenk (Quelle: anno.onb.ac.at)

1948 wurde Weinschenk als Obmann-Stellvertreter in den Vorstand des neu gegründeten Oberösterreichischen Blasmusikverbandes aufgenommen; nach dem Tod des damaligen Obmannes Hans Scheichl wurde Weinschenk zum 1952 Obmann ernannt. In seine Amtszeit fiel unter anderem der erste oberösterreichische Komponistenwettbewerb im Jahr 1953, der Aufbau der Bezirksorganisationen und die Einrichtung von Ehrungen für verdiente Kapellmeister. 1970 übergab Weinschenk das Amt des Obmannes an Sepp Achleitner.

 

Ehrungen
• 1935: Berufstitel Professor
• Ehrenpräsident des Oberösterreichischen Blasmusikverbandes
• Ehrenpräsident des Niederösterreichischen Blasmusikverbandes
• Ehrenmitglied der Stadtkapelle Steyr
• Ehrenmitglied des Männergesangsvereines „Sängerlust“ Steyr

Straßenname 1991: 

Die Prof. Albert Weinschenk-Straße in Steyr wurde nach Weinschenk benannt. Der Beschluss war 1991; der frühere Name „Mannlicherstraße“ wurde durch „Prof.Albert Weinschenk-Straße“ geändert.  (http://www.steyr.at/Strassennamen_W_3)

 

1971-02 - Amtsbl(02-03) - Prof.Weinschenk

Amtblatt Steyr 1971: Ehrung von Prof. Albert Weinschenk anlässlich seines 80. Geburtstages

 

Zur Stadtkapelle Steyr: 

Die alte Stadtkapelle wurde zunächst in den Musikverein (Gesellschaft der Musikfreunde) integriert und stand 1946–48 unter der Leitung von Franz Teleu und 1948–61 unter jener von Albert Weinschenk; 1962–88 folgte Rudolf Nones. Seit 1965 bestehen Stadtkapelle (Kpm.: Gerald Reiter 1988–92, Fritz Neuböck jun. 1992–95, Günter Hagauer 1995/96, Wolfram Rosenberger 1996–98, Helmut Schiffl 1998–2000, Reinhard Nowak 2000–05, Johann Grabner seit 2005) (Quelle: : https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_S/Steyr.xml)

 

1966 Ehrungen Musikkapellmeister LH

1966: rechts neben Landeshauptmann Gleißner sitzt Blasmusikpräsident Albert Weinschenk. Link zur Veröffentlichung dieses Bildes und Bildtextes: http://www.musikneukirchen.at/verein/ehrungen?id=226:ehrung1&catid=37

1966 Ehrungen Musikkapellmeister LHtextjpg

 

Über redtenbacher

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