Fritz Derflinger

(1900 – 1945)

 Opfer des Widerstands gegen den Nationalsozialismus

  • Geboren am 23. Februar 1900
  • Ermordet am 1. Mai 1945

  

  • Quelle: Otto Treml, Straßennamen in Steyr-Münichholz. In: Vorwärts  Nr. 4, 31. Jg., Oktober 1998

Fritz Derflinger war einer der Mitbegründer der Kommunistischen Partei in Steyr. Er stellte sich als klassenbewusster Arbeiter 1934 in den Kampf um die Erhaltung der Ersten Republik. Nach der Niederschlagung der Arbeiter wurde er mit aufrechten Demokraten und Sozialisten im Anhaltelager Wöllersdorf interniert. Sechs Monate entzog man ihm die Freiheit. Auch nach der Okkupation Österreichs im Jahre 1938 erlitt seine Tätigkeit keine Unterbrechung. Er wurde Organisator und Mitarbeiter der illegalen Freiheitsbewegung. Im Herbst 1944 verhaftet, wurde er am 19. April 1945 zum Tode verurteilt. Am 1. Mai, vier Tage vor dem Ende der Nazi-Herrschaft, wurde Fritz Derflinger auf Befehl des Gauleiters Eigruber aus Steyr, am Truppenübungsplatz Treffling bei Linz erschossen.

Fritz-Derflinger-Straße: Fritz Derflinger, geboren am 23. Februar 1900, Februarkämpfer 1934, im Herbst 1944 verhaftet, am 19. April 1945 zum Tode verurteilt, am 1. Mai 1945 erschossen.

Derflinger Straße

Sie verbindet die Dr.-Alfred Klar-Straße mit der Hans-Wagner-Straße in Steyr-Münichholz.

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Karl Steinparz

(1884 – 1967)

Naturforscher, Ornithologe und Kustos naturwissenschaftlicher Sammlungen

 

  • Geboren am 3.11.1884 in Dietach bei Steyr
  • Verstorben am 18.7.1967 in Steyr

Wohnung: Schlüsselhofgasse 47

Karl Steinparz war  Beamter der Sparkasse in Steyr. Zum Sparkassenoberbeamten wurde er per  Dekret 1936 ernannt.  Während des 1. Weltkrieges war er als Sanitäter an der Italienfront eingesetzt. Er war begeisterter Naturforscher, Korrespondent und Kustos mehrere naturwissenschaftlicher Sammlungen.

Link zur Domweihe in Linz am 1.5.1924, wo die Tochter von Steinparz die Eisenblüte für Steyr am Festwagen trug

Am 4. Juni 1971 wurde die Steinparz´sche Vogelsammlung im Heimatmuseum Steyr eröffnet. Im Komitee der Aufstellung dieser Sammlung befanden sich Mr. Wolfgang Bernhauer, Hans Blumenschein, Dipl.Ing. Arch. Helmut Reitter und Heinrich Kuffner

Die Vogelsammlung  ist eine der prachtvollsten Sammlungen in Österreich.

  • Sie besteht aus 246 Vogelarten in 441 Exemplaren.
  • Bereits ausgestorbene Vögel sind in Schaustücken vorgestellt
  • Sechs Dioramen zeigen die Vögel der Voralpenlandschaft
    • Winter: Finkenvögel, Lerchen, Buntspechte
    • Donau-Auen bei Wallsee: Gänse, Reiher, Schwäne, Kormoran, Storch
    • Ennsstausee bei Haidershofen: Schwimm- und Tauchenten, Säger, Seetaucher
    • Ennsstausee bei Schafweidmühle: Wasser- und Strandläufer, Schnepfen, Lappentaucher, Eisvogel
    • Gebirge: Steinadler, Kolkrabe, Rauhfußhühner, Dreizehenspecht, Weißrückenspecht
    • Feldlandschaft bei Wolfern: Zwergtrappe, Blauracke, Wiedehopf, Tauben, Kuckuck, Grau- und Grünspecht, Würger, Feldhühner, Pieper, Steinmätzer, Schwarz- und Blaukehlchen.
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Gerti Pertlwieser-Vock

Erfolgreichste Steyrer Kajaksportlerin.

Weltmeisterin 1949 und 1951

  • Quelle: Nachruf im Steyrer Kalender

 Erfolgreichste Steyrer Sportlerin gestorben

Der Sport prägte ihr Leben und machte sie zur erfolgreichsten Steyrer Sportlerin. Gerti Pertlwieser-Vock zählte zu den Pionieren im Steyrer Kanusport und blieb in den letzten Jahren trotz ihrer schweren Krankheit dem Tennissport treu. Er gab ihr immer wieder Hoffnung und Stärke, bis sie am 12. Juni einem 15jährigen Krebsleiden erlag. Alle Steyrer Sportler hielten inne in Gedanken an Gerti, der dreifachen Weltmeisterin.

Beim stürmischen WM-Empfang 1949 jubelten ihr und Othmar Eiterer alle zu. In Genf hatte sie mit Fritzi Schwingl und Hedi Pillwein Gold in der Mannschaft erpaddelt. Zwei Jahre später folgte in ihrer Heimatstadt Steyr ihre Krönung. Sie wurde neuerdings Doppelweltmeisterin im Faltboot-Einer und in der Mannschaft. Dann zog sie sich aus dem Leistungssport zurück, gründete eine Familie und widmete sich dem Segeln, Tennis und Bergsteigen.

Schon 1934 gehörte sie zu den ersten Steyrer Faltbootfahrern, damals bei Amateure. Mit der Mitgliedsnummer 23 zählte sie 1947 zu den Gründern von „Forelle“ Steyr, wo sie großen Anteil am raketenhaften Aufstieg des Klubs hatte. Sie war als makellose Sportlerin ein Vorbild in der sportbegeisterten Eisenstadt.

Auszeichnungen:

Goldenes Ehrenzeichen vom ICF, dem Land OÖ, der Stadt Steyr, des ASVÖ und von „Forelle“

Gerti Pertlwieser

Medal record
Women’s canoe slalom
World Championships
Gold 1949 Geneva Folding K-1 team
Gold 1951 Steyr Folding K-1
Gold 1951 Steyr Folding K-1 team
Bronze 1949 Geneva Folding K-1

Gerti Pertlwieser is an Austrian slalom canoer who competed in the late 1940s and early 1950s. She won two medals in the folding K-1 event at the ICF Canoe Slalom World Championships with a gold in 1951 and a bronze in 1949.

Aus der Vereinsgeschichte der „Forelle“

Boote wurden selbst gebaut und Gerti Pertlwieser wurde 1949 bei der erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaft im Slalom (in Genf) in der Mannschaft Weltmeisterin. Othmar Eiterer, aus Steyr, ab 1950 ebenfalls Mitglied der Forelle wurde ebendort der erste Slalom Weltmeister der Geschichte.

Die Ausrichtung der 2. Slalom Weltmeisterschaft war der Forelle zugesprochen worden und 1951 fanden sich über 100 Teilnehmer aus 11 Nationen zu einer denkwürdigen Veranstaltung beim Kugelfangwehr an der Steyr.

Die Steyr führte Hochwasser und nachdem von den ersten 16 Startern nur zwei das Ziel erreichten, wurde abgebrochen. Am nächsten Tag bei Normalwasser dominierten die Österreicherinnen und Österreicher die WM.

Unsere Gerti Pertlwieser wurde Weltmeisterin im Einzel und in der Mannschaft, Othmar Eiterer war einer der sieben Österreicher unter den ersten acht, zwei weitere ebenfalls von der Forelle  und Mannschaftsweltmeister. (Weltmeister Hans Frühwirth aus Hainburg)

Bildershow:   

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Erste Weltmeisterschaft in Genf 1949,
die ersten Slalomweltmeister sind Österreicher

Die erste Weltmeisterschaft fand 1949 in Genf statt und die ersten Weltmeister bei den Frauen und Männern im Faltboot waren: Hedi Pillwein (SWW Wien) vor der späteren Seriensiegerin Fritzi Schwingl (die ein Jahr zuvor in London über 500 m die Bronzemedaille gewonnen hatte) und der Steyrerin Gerti Pertlwieser aus Steyr.
Othmar Eiterer, ebenfalls aus Steyr, siegte vor dem Hainburger Hans Frühwirth und dem Schweizer Werner Zimmermann.
Pertlwieser, Schwingl und Pillwein gewannen auch die Mannschaft der Damen während der erste Herren-Mannschaftsweltmeister von der Schweiz vor den Österreichern gestellt wurde.
Es waren also die Begründernationen, die am Anfang dominierten, doch sollte erwähnt werden, daß die Deutschen erst ab 1951 wieder im internationalen Kanusport antreten durften.
Die beiden Kanadierklassen wurden von Franzosen gewonnen.

Zweite Weltmeisterschaft in Steyr 1951 – Traumresultate
Der Kanuverein Forelle Steyr war es auch, die 1951 die zweiten Weltmeisterschaften ausrichten durfte, Weltmeisterschaften, die mit einem Ergebnis endeten wie es nur mehr unsere Skifahrer zustande bringen: 3 Österreicherinnen unter den ersten vier, 7 (sieben !) Österreicher unter den ersten 8.
Am Start waren 58 Herren aus 11 Nationen, wenn man Deutschland Ost und West getrennt zählt, 20 Damen, 10 C 1 Fahrer und 14 C 2 Fahrerinnen und Fahrer, denn damals konnte auch gemischt werden (Monsieur und Madame Gavinet René aus Frankreich zum Beispiel).
Weltmeisterin wurde Gerti Pertlwieser von der Forelle Steyr vor Fritzi Schwingl und der Deutschen Reifinger.
Bei den Herren siegte Hans Frühwirth (Naturfreunde Hainburg) vor Rudi Pillwein(SSW Wien) und dem Innsbrucker Rudolf Sausgruber. Auch in den Mannschaftsbewerben wurden die Österreicherinnen und Österreicher Weltmeister. Ein Triumph vor angeblich 10000 Zuschauern, die nicht nur die errichteten Tribünen, sondern auch die Hänge der Christkindlleiten entlang der Steyr bevölkerten und das größte Nachkriegsereignis feierten.

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Johann Redl

(1832 – 1902)

Bürgermeister von Steyr von 1894 – 1902

  • Geboren am 16. Oktober 1832 in Steyr
  • Verstorben am 2. August 1902 in Steyr

Nachruf für Bürgermeister Johann Redl:

  • Quelle: Steyrer Kalender 1903, S. 158

Am 2. August verschied nach schwerem Leiden der Bürgermeister der Stadt Steyr, Reichsratsabgeordneter Johann Redl. Er war in allen Kreisen der Bevölkerung bekannt und auch über die Grenzen der Stadt eine allgemein beliebte und hochgeschätzte Persönlichkeit.

Er litt schon längere Zeit an Stuhlverstopfungen, die in einen Darmverschluss endeten. Nach einer gelungenen Operation im Frühjahr erholte er sich gut. Im August verstarb er jedoch.

Johann Redl wurde am 16. Oktober 1832 als Sohn des Schuldieners gleichen Namens an der Hauptschule St. Michael in Steyrdorf geboren. Sein Vater stammte aus Dambach bei Garsten und starb 1885 im Alter von 87 Jahren. Seine Mutter Franziska starb 1879 in ihrem 82. Lebensjahre. Er erlernte das Malergewerbe und genoss seine Ausbildung bei dem damals bestbekannten akademischen Maler Größer. Er war dann lange Zeit auf Wanderschaft, arbeitete in Wien, Wiener-Neustadt etc. und etablierte sich in den 50er-Jahren in seiner Vaterstadt. Vor etwa 25 Jahren kaufte er das Drobny-Schneiderhaus in der Goldschmiedgasse. Im Jahre 1897 erwarb er das Haus Bahnhofstraße Nr. 16, wo er verstarb. Seit 1858 war Bürgermeister Redl mit seiner Gattin Therese, geb. Mayr, verheiratet. Ihre Kinder starben schon früh. In den letzten Jahren hatte er sich aus dem Geschäft zurückgezogen.

Bürgermeister Redl war ein Anhänger der Deutschen Fortschrittspartei, die ihn 1876 zum ersten Mal in den Gemeinderat wählte. Im Jahre 1891 wurde er zum Vizebürgermeister und 1894 zum Bürgermeister gewählt. Er wurde hochgeschätzt. Die Erfahrung des gereiften Mannes, ein strenges Pflichtgefühl und ein seltenes ruhiges, taktvolles und liebenswürdiges Auftreten machte ihn sehr beliebt. Er wurde „Vater der Armen“ genannt, weil er für sie immer eine offene Hand hatte.

Vereinstätigkeit:

Er wirkte in vielen Vereinen mit.

  • Seit 1884 war er Mitglied der Direktion der Sparkasse in Steyr, das letzte Jahr Vorsitzender derselben.
  • Er war Mitbegründer und langjähriger Präsident des Rennvereines,
  • Vorsitzender des Stadtschulrates und
  • des Armenrates,
  • Präsident der Pfandleihanstalt,
  • des Zweigvereins des Landeshilfswerkes des „Roten Kreuzes“,
  •  langjähriger Obmann des Verschönerungsvereines,
  • Obmann-Stellvertreter des Kirchenrestaurierungsvereines der Stadtpfarre,
  • Obmannstellvertreter im Deutschen Fortschrittsverein,
  • Ehrenmitglied des Bürgerkorps,
  • des Veteranenvereins,
  • des Gewerbevereins,
  • des Rennvereines und
  • des Landes-Tierschutzvereines wie noch vieler anderer humanitärer Vereine.

Bei der Hochwasserkatastrophe 1897 und 1899 scheute er keine Opfer und war ein Helfer in der Not.

 Auszeichnungen:

  • Franz-Josef-Orden durch Kaiser Franz Joseph im Regierungsjubiläumsjahr 1898
  • Ehrenbürgerschaft der Stadt Steyr 1901
  • Reichsratsabgeordneter des Industrialbezirkes Steyr-Kirchdorf 1901

Die Trauerkundgebung fand in der außerordentlichen Sitzung des Gemeinderates am 3. August 1901 statt. Dabei wurde beschlossen, die Armen am Begräbnistag des Bürgermeisters mit einem Geldbetrag zu beteilen. Eine große Menge an Beileids-  und Trauerkundgebungen kamen aus vielen Orten. Am Begräbnis nahm die ganze Bevölkerung teil, alle Vereine, Behörden und Ämter und viele hochgestellte Persönlichkeiten von auswärts.

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Erlefried Krobath

(1903 – 1971)

Kulturelle Initiativen und Heimatforschung in Steyr. Geschichte der Bürgermeister

  • Geboren 1903 in Kärnten
  • Verstorben am 18.12.1971
  •  Quelle: Nachruf für Dr. Erlefried Krobath in der Steyrer Zeitung vom 23.12.1971

 In Ebreichsdorf bei Wien, wohin er sich in seinem Ruhestand zurückgezogen hatte, ist Herr Senatsrat Diplom-Kaufmann Dr. Erlefried Krobath am 18. Dezember im 68. Lebensjahr nach kurzer Krankheit gestorben. Diese Nachricht hat in Steyr Bestürzung hervorgerufen,  denn hier hatte er während seiner beruflichen Tätigkeit einen großen Kreis von Freunden und Bekannten gewonnen.

Erlefried Krobath, aus Kärnten gebürtig, war nach dem Kriegsende 1945 nach Steyr gekommen und hatte hier seine Dienstzeit als Beamter des Magistrates Steyr begonnen. Er war Sekretär des Bürgermeisters, Leiter des Schulamtes und des Sportamtes, zuständiger Beamter für die Belange des Theaters, des Heimatmuseums, der Presse und anderer Agenden. 1953 wurde er mit der Leitung der Städtischen Unternehmungen betraut, in welcher er bis zu seiner Pensionierung Ende 1968 verblieb. Dr. Krobath war ein vielseitig interessierter Mensch und besaß ein umfangreiches Wissen; als Heimatforscher besonders in der Herausgabe der Steyrer Bürgermeistergeschichte, als Initiator der Steyrer Kulturamtsveröffentlichungen, als Kuratoriumsleiter für die Gründung des Steyrer Eisenmuseums sowie in zahlreichen anderen kulturellen Bemühungen hat er sich dauernde Verdienste erworben.

Auszeichnungen:

Die Oö. Landesregierung hatte ihn mit dem Ehrentitel eines wissenschaftlichen Konsulenten und dem Ehrenzeichen für Verdienste um Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.

Erlefried Krobath war einer der jüngsten Soldaten im Ersten Weltkrieg gewesen, wurde in beiden Weltkriegen ausgezeichnet und besaß auch Auszeichnungen aus dem Kärntner Abwehrkampf. Jahre seiner beruflichen Tätigkeit und so mach verlässliche Freundschaft hatten ihn an Steyr gebunden. Seine letzte Ruhestätte hat er jedoch in Ebreichsdorf gefunden, wo seine irdische Hülle am 22. Dezember zu Grabe getragen worden ist.

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Dr. Josef Krakowizer

(1814 – 1900)

Arzt und Naturforscher in Steyr

  • Geboren am 14. Dezember 1814 in Spital am Pyhrn
  • Verstorben  am 23.2.1900 in Steyr (Das Grab in Steyr wurde bereits aufgelassen)

Nachruf: Dr. Josef Krakowizer

  • Quelle: Steyrer Kalender 1901, S. 148

Dr. Josef Krakowizer war von großer Liebe zur Natur beseelt und von hoher Rüstigkeit begnadet. So stieg er noch in hohem Alter auf den Schoberstein, wo die nach ihm benannte Quelle aus dem Felsen sprudelt.

Am 14. Dezember 1814 wurde er als Sohn eines Gerichtspflegers in Spital am Pyhrn geboren.  Er besuchte das Gymnasium in Kremsmünster und absolvierte das ärztliche Studium in Wien. Er erreichte den Doktorgrad an der Universität in Pavia. Seine ärztliche Praxis übte er in Sierning aus, wo er auch heiratete. 1847 übersiedelte er nach Steyr und wirkte hier länger als ein halbes Jahrhundert. Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde Dr. Krakowizer zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

Josef-Krakowizer-Straße

In Reichenschwall gelegen, verläuft sie von der Leopold-WerndI-Straße zur Stelzhamerstraße.

Josef Krakowizer (1814-1900) wirkte seit 1847 in Steyr. Er war nicht nur Arzt, sondern auch ein hervorragender Naturforscher, Botaniker und Geograph. Für seine außerordentlichen Verdienste wurde ihm 1894 die Ehrenbürgerwürde verliehen.

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Franz Angermann

(1854 – 1918)

Advokat und Gemeinderat

  • Geboren am 5. 11. 1854
  • Verstorben am 26.11.1918

Ehrenbürgerschaft für Dr. Franz Angermann 1904

  • Quelle: Steyrer Kalender 1906, S. 127

Anlässlich des 50. Geburtstages wurde Dr. Franz Angermann 1904 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Steyr überreicht. Dr. Angermann gehörte 10 Jahre dem Gemeinderat an und leitete viele Jahre das umfangreiche und schwierige Referat der 1. Sektion. Ihm sind große Verdienste um die „Liedertafel“ anzurechnen. Er machte sich verdient um viele öffentliche Veranstaltungen, wie Ausstellungen in Steyr.

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